Auf der New York Comic-Con 2018 hat 20th Century Fox den Anwesenden eine 14-minütige Sequenz aus X-Men Dark Phoenix gezeigt, in der zu sehen ist wie Jean Grey (Sophie Turner) zum Phoenix wird.

Unser Kollege Scott Collura von IGN US war vor Ort und beschreibt uns das Gesehene im Detail. Wie üblich geben wir euch für die folgende Beschreibung eine Spoiler-Warnung, auch wenn die Szene laut Collura vom Anfang des Films stammt:

Die Sequenz beginnt mit einem Space Shuttle-Start in den 90er Jahren. Die Shuttle-Crew verliert die Verbindung zur Mission Control und es ist klar, dass sie in Gefahr sind. In der X-Mansion beobachten Professor Xavier (James McAvoy) und Beast (Nicholas Hoult) die Nachrichten über den Weltraum-Unfall. Xavier fragt, ob der aufgerüstete X-Jet es bis ins All schaffen kann, doch Hank hält dagegen. Dann ruft allerdings der Präsident höchstpersönlich an und es wird entschieden, einen Rettungsversuch zu starten.

Am beschädigten Shuttle angekommen, stellen die X-Men fest, dass sich ihnen langsam eine mysteriöse orange-rote Wolke nähert. Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee) beamt sich und Quicksilver (Evan Peters) zum Shuttle, wo sie die Astronauten retten, den Commander aber vorerst zurücklassen müssen.

 

Als das NASA-Shuttle auseinanderzufallen droht und die mysteriöse Wolke den Schiffen immer näher kommt, ruft Mystique (Jennifer Lawrence) zum Abbruch der Mission auf. Doch Xavier besteht darauf, dass sie bleiben, damit Jean das Shuttle lange genug zusammenhalten kann, um den letzten Astronauten zu retten.

Jean und Nightcrawler teleportieren auf das Shuttle und retten den Commander. Danach aber verschlingt die Wolke das Shuttle und damit auch Jean, die es noch schafft, einen Teil der Wolke vom X-Jet weg zu leiten. Während die X-Men zunächst glauben sie sei tot, kehrt sie kurz darauf scheinbar un­ver­sehrt zu ihren Kollegen zurück.

Die Sequenz endet mit einer Auseinandersetzung zwischen Mystique und Charles, bei der Mystique kritisiert, dass Charles das Team in immer gefährlichere Situationen bringt. Er betrachtet es hingegen als ein Opfer, das gebracht werden muss, um den gegenwärtigen Zustand der Beziehung zwischen Mutanten und Menschen zu erhalten. Mutanten sind nämlich mittlerweile ein willkommener Teil der Gesellschaft geworden. Mystique ist anderer Meinung und die Szene endet damit, dass sie aus dem Büro stürmt.

 

Die kosmische Story: Jessica Chastain als Alien-Schurkin

Regisseur Simon Kinberg und Produzent Hutch Parker beantworten bei dem Panel auch Fragen vom Publikum. Dabei offenbarten sie, dass der Erfolg von Marvel-Filmen wie Guardians of the Galaxy ihnen die Möglichkeit eröffnete, mit Dark Phoenix die kosmische Seite des X-Men-Universums stärker zu erforschen. Trotzdem wollen sie aber eine tiefgründige und persönliche Story erzählen.

Jessica Chastain spielt in dem Film einen Alien, und gleichzeitig den Bösewicht, wie Parker bestätigt. Kinberg zieht dabei für ihren Charakter den Vergleich zu "einem Tierarzt, der dir sagt, dass dein Hund eingeschläfert werden muss – nur schlimmer." Diese Bestätigung passt zu den Gerüchten, dass Chastain Lilandra, die Herrscherin des Shi'ar Imperiums, verkörpern soll. Wie bereits in den Comics, könnte sie dabei auch eine Rolle als Love Interest für Charles Xavier spielen.

Die wichtigsten Infos zu X-Men: Dark Phoenix

X-Men: Dark Phoenix startet am 06. Juni 2019 in den Kinos. Nach dem Abschluss des Fox/Disney-Deals soll es sich um den letzten Marvel-Film von Fox handeln. Immerhin werden die X-Men jetzt angeblich ein Teil des MCUs.

 

Über den Autor: Marcel Lasaj ist Praktikant bei IGN. Ihr könnt ihm auf Twitter und Instagram folgen: @thewirv.