Auch wenn Suicide Squad an den Kinokassen ein voller Erfolg für Warner war, gab es im Nachgang des Debüts einige Kritik am Film.

Kritik unter anderem auch dafür, dass der Joker, gespielt von Jared Leto, nur eine nebensächliche Rolle gespielt hatte, auch wenn das Marketing zum Film teilweise einen ganz anderen Eindruck erweckt hatte.

Nun hat sich Regisseur David Ayer via Twitter zu Wort gemeldet und in einer ausführlichen Antwort seine Gedanken zum Film dargelegt.

Ayer selbst beschreibt Suicide Squad in seiner Antwort als "kontroversen Film", bei dem er versucht hätte, etwas ganz "Eigenes" zu machen.

Dass Suicide Squad "Fehler" hat, stellt auch Ayer dabei nicht in Abrede, allerdings macht er auch deutlich, dass es schmerzt zu sehen, wie der Film in der Öffentlichkeit teilweise zerrissen wurde.

Ayer erklärte auch, was er anders machen würde:

"Ich wünschte, ich hätte eine Zeitmaschine. Ich würde den Joker zum Hauptgegner machen und eine bodenständigere Geschichte erzählen.

(...)

Ich muss den Charakteren beim nächsten Mal die Geschichten und Plots geben, die sie verdienen."

Und auch wenn wohl jede Menge Szenen mit dem Joker fehlen, so gibt es im Extended Cut doch etwas mehr von dem Antagonisten zu sehen. Eine "geheime Schnittfassung" von Suicide Squad mit einer "Tonne von Joker-Szenen" gibt es allerdings nicht, so Ayer.

Trotz allem aber soll Suicide Squad eine Fortsetzung bekommen. Den Gerüchten nach soll ein Spin-off für Margot Robbies Harley Quinn im Moment aber Priorität haben. Auch hier soll David Ayer die Regie übernehmen, heißt es.

Suicide Squad war am 18. August 2016 in den deutschen Kinos gestartet und war einer der erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres.


Robert Hähnel ist Senior Editor bei IGN und ihr könnt euch mit Tipps, Tricks und Hinweisen oder Kritik an ihn wenden. Entweder per Mail oder via Twitter.