Während sich Marvel von James Gunn verabschiedet, fackelt DC nicht lange, um sich den Guardians of the Galaxy-Regisseur für ein eigenes Film-Projekt zu schnappen: Suicide Squad 2.

Suicide Squad 2: James Gunn als Autor & Regisseur

Warner Bros. hat unter anderem gegenüber IGN US und Polygon bestätigt, dass James Gunn das Drehbuch von Suicide Squad 2 übernimmt – und möglicherweise auch die Regie. Zuvor sollte Gavin O'Connor (The Accountant) den Posten des Regisseurs von Suicide Squad 2 übernehmen, nachdem Jaume Collet-Serra (The Shallows) und Mel Gibson (Hacksaw Ridge) aus den Verhandlungen ausschieden.

Suicide Squad 2 hat noch keinen offiziellen Kinostart. Aufgrund des vollgestopften Terminkalenders von Deadshot-Darsteller Will Smith könnte sich der Dreh des DCEU-Films bis 2020 verzögern.

Um was es in Suicide Squad 2 geht, ist noch nicht bekannt. Neben Will Smith sollen auch Margot Robbie als Harley Quinn und Jared Leto als der Joker zurückkehren. Gerüchten zufolge hat Deathstroke (Joe Manganiello) Black Adam (Dwayne Johnson) als Bösewicht abgelöst – eine offizielle Bestätigung hierfür steht allerdings noch aus.

 
Gareth Evans Solo-Film für Deathstroke wird wohl nichts – darf "der Terminator" dafür in Suicide Squad 2 den Bösewicht mimen?

Dave Bautista wäre für Suicide Squad 2 zu haben

James Gunn könnte nicht des einzige Mitglied des Guardians of the Galaxy-Teams sein, das zu DC wechselt: Dave Bautista bekundete bereits sein Interesse, in James Gunns Version von Suicide Squad 2 mitzuwirken – wie wäre es als Bane oder King Shark?

Der Drax-Darsteller machte kein Geheimnis daraus, wie unzufrieden er mit der kontroversen Entlassung von James Gunn durch Disney war. Mit seiner öffentlichen Kritik an seinem Arbeitgeber geht er sogar so weit, "nicht sicher zu sein, nochmal für Disney arbeiten zu wollen".

Dies könnte sich gravierend auf Drax' Rolle in Guardians of the Galaxy: Vol. 3, aber auch Avengers 4 auswirken. Vielleicht ist Dave Bautista ja eines der wenigen Opfer von Thanos, das nach dessen Fingerschnippen nicht wiederbelebt wird?

Wieso sich Marvel & Disney von James Gunn getrennt haben

Nach der Entlassung von James Gunn liegt Guardians of the Galaxy: Vol. 3 für unbestimmte Zeit auf Eis. Disney hat sich dazu entschlossen, den Regisseur zu entlassen, nachdem kontroverse, 10 Jahre alte Tweets mit Witzen über Pädophilie und Vergewaltigung ans Tageslicht kamen.

Trotzdem möchte Marvel das Drehbuch von James Gunn für Guardians of the Galaxy: Vol. 3 verwenden. Gerüchten zufolge könnte Taika Waititi nach Thor: Ragnarok die Regie des Films übernehmen.

Fans und Mitglieder des Guardians of the Galaxy-Casts protestierten heftig gegen die Entlassung von James Gunn – ohne Erfolg. Disney-CEO Bob Iger steht hinter der Entscheidung, den Regisseur gefeuert zu haben. Wann Vol. 3 in den Kinos starten soll, ist aktuell nicht bekannt.

Die wichtigsten Infos zu Suicide Squad 2

Trotz vernichtender Kritiken war Suicide Squad an den Kinokassen ein voller Erfolg und gewann sogar einen Oscar. Die DCEU-Fortsetzung wird allerdings nicht mehr David Ayer übernehmen, der einige Entscheidungen seines Films bereut – wie zum Beispiel die Wahl seines Bösewichts.


Über den Autor: Valentin Aschenbrenner ist Editor bei IGN Deutschland. Ihr könnt ihm auf Twitter, Instagram und Letterboxd folgen: @valivarlow.