Momentan existieren die X-Men nicht im MCU. Das könnte sich allerdings mit dem Abschluss des Fox/Disney-Deals ändern. Einen ersten Hinweis darauf gibt das offizielle Marvel-Lexikon, in dem ein Hintertürchen offen steht, durch das Scarlet Witch nachträglich zur Mutantin gemacht werden könnte.

Elizabeth Olsens Charakter, der das erste Mal in der Post-Credit-Szene von Captain America: The Winter Soldier auftrat und seit Age of Ultron ein Mitglied der Avengers ist, wird darin wie folgt beschrieben:

"Obwohl sie als 'Scarlet Witch' bezeichnet wird, basieren Wandas Kräfte nicht auf dem Okkulten. Ob es sie verändert oder etwas Verborgenes in ihr entschlüsselt hat – der Infinity-Stein in Lokis Zepter hat unglaubliche Kräfte des Verstandes in ihr erweckt. [...]"

Wieso Scarlet Witch im MCU ein Mutant sein könnte

Mit dieser Beschreibung wird angedeutet, dass Baron von Strucker (Thomas Kretschman) Wanda Maximoff gar nicht ihre Kräfte verliehen, sondern diese lediglich "aufgeweckt" hat.

In den Marvel-Comics werden Träger des sogenannten "X-Gens" als Mutanten bezeichnet. Häufig entdecken Mutanten erst ihre Kräfte, wenn diese durch Fremdeinwirkung getriggert werden. So könnten also Scarlet Witch und ihr verstorbener Bruder Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson) im Nachhinein zu Mutanten gemacht werden.

Quelle: ScreenRant

Die wichtigsten Infos zum Fox/Disney-Deal

Mit dem Abschluss der Übernahme von 20th Century Fox können Marvel-Charaktere wie die X-Men oder Fantastic Four im MCU auftreten. Laut Kevin Feige bestehen aktuell dafür allerdings "noch keine Pläne".


Über den Autor: Valentin Aschenbrenner ist Editor bei IGN Deutschland. Ihr könnt ihm auf Twitter, Instagram und Letterboxd folgen: @valivarlow.