Harry Potter-Schöpferin J.K. Rowling hat auf Twitter das Regelwerk von Quidditch verteidigt. Die beliebteste Sportart der Zauberer-Gemeinschaft wurde von einem User kritisiert. Er warf Rowling vor, dass die Regeln des Spiels absolut keinen Sinn ergeben.

Wie funktioniert Quidditch? Quidditch ist eine Mannschaftssportart, in der je sieben Spieler gegeneinander antreten: Jäger, Hüter, Treiber und Sucher. Auf dem Spielfeld gibt es insgesamt vier Bälle: Den goldenen Schnatz, zwei Klatscher und den Quaffel.

  • Drei Jäger versuchen den Quaffel durch eines der gegnerischen Tore zu werfen.
  • Der Hüter – quasi der Torwart – versucht die Tore zu verhindern.
  • Zwei Treiber versuchen die Klatscher von ihren Mitspielern abzuwehren und sie auf das gegnerische Team zu lenken.
  • Der Sucher ist das gesamte Match über mit der Jagd nach dem goldenen Schnatz beschäftigt. Dieser Ball ist besonders klein und nur schwer zu finden, weshalb er extrem viele Punkte bringt. Sobald ein Sucher den Schnatz gefangen hat, endet das Spiel.

Was stört den Fan an Quidditch? Der Goldene Schnatz bringt dem Team des Suchers, der ihn fängt, 150 Punkte ein. Ein Tor mit einem Quaffel hingegen bringt nur 10 Punkte.

J.K. Rowling findet die Punktevergabe fair

Auf Twitter vergleicht Rowling Quidditch mit dem Alltag im Leben eines Menschen. Ihr zufolge gehört eine riesige Portion Glück dazu, den Schnatz zu fangen, deshalb zahlt es sich punktemäßig aus. Die Teams können das eigene Punktekonto aber auch durch gute Zusammenarbeit füllen und das Spiel so gewinnen, ohne im Besitz des Goldenen Schnatz zu sein.

Falls euch die Sportart im Harry Potter-Universum nicht reicht, könnt ihr übrigens auch im echten Leben Quidditch spielen. Im Vereinigten Königreich gibt es sogar eine Quidditch Premier League.

Die wichtigsten Infos zu Phantastische Tierwesen

In Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen macht Jude Law als Dumbledore Jagd auf Grindelwald. Der Film startet am 15. November 2018 in den Kinos.


Über den Autor: Alexander Schneider ist Junior Editor bei IGN. Ihr könnt ihm auf Twitter und Instagram folgen: @JannLee360.