Battlefield-Fans, denen es um "historische Akkuratesse" geht, müssen jetzt ganz stark sein. Der Executive Producer von DICE ärgert sich darüber, dass es nicht schon in Battlefield 1 spielbare Frauen während des Ersten Weltkriegs gab. Aleksander Grondal erklärt auch, warum dieser Bestandteil so wichtig ist:

"Ich meine, ich habe Battlefield 1 erschaffen und wir hätten auch damals schon 'auf den Zug aufspringen können'. Ich glaube es ist eine Schande, dass wir keine Frauen in das Spiel gebracht haben, denn das wäre für uns vermutlich besser gewesen.

Ich denke nicht, dass es darum geht, 'auf irgendeinen Zug aufzuspringen'. Es geht um Spieler, die sich mit verschiedenen Möglichkeiten ausdrücken wollen."

 

Sich durch das Gameplay auszudrücken und Probleme so zu lösen, wie man es will: Das waren laut Grondal immer feste Bestandteil im Franchise. Da man in Battlefield 5 seinen eigenen Charakter personalisiert, fanden die Entwickler es nur richtig, Spielern diese Möglichkeit zu geben.

Im DLC zu Battlefield 1 "In the Name of the Tsar" konnten Spieler zwar als Frau spielen, aber auch nur in der Sniper-Klasse bei der Russland-Fraktion.

In Battlefield 5 könnt ihr euch jederzeit als Frau in die Schlacht stürzen und die Ankündigung führte bei einigen Fans zum Aufschrei. EA stellte daraufhin klar, dass ihnen der Spielspaß wichtiger ist als historisch akkurat zu sein und dieses Feature weiterhin bestehen bleibt.

 

Die wichtigsten Infos zu Battlefield V

Battlefield 5 ist ab dem 20. November 2018 für PC, Playstation 4 und Xbox One im Handel erhältlich und erscheint auch als Deluxe-Edition.

 

Über den Autor: Adil Kaan Kanal ist Praktikant bei IGN Deutschland. Ihr könnt ihm auf Twitter folgen.